Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage 1: Welche Geschmacksrichtungen gibt es eigentlich von Berentzen?
Der Apfel spielt nach wie vor eine bedeutende Rolle bei uns, jedoch findet man darüber hinaus eine Menge weiterer leckerer Obstsorten im Berentzen-Sortiment. Früchte wie Pflaumen, Kirschen, Birnen & Johannisbeeren komplettieren das vielschichtige Geschmackssortiment von Berentzen. Eine Übersicht mit allen leckeren Geschmacksrichtungen findest Du im Bereich „Produkte“.
Frage 2: Gibt es bei Berentzen einen Werksverkauf?
Der Berentzen Hof in Haselünne ist das Besucher- und Veranstaltungszentrum der Berentzen-Gruppe. Dort kann man neben Veranstaltungen oder Besichtigungen auch im Hofladen ausgedehnt einkaufen und den einen oder anderen Tropfen mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen findest Du auf „www.berentzen-hof.de“.
Frage 3: Kann ich Produkte und Fanartikel auch online bestellen?
Ja, das komplette Berentzen Produkt-Sortiment sowie Accessoires und Fanartikel findest Du online im „Berentzen-Shop“.
Frage 4: Seit wann gibt es Berentzen?
Seit 1758 produziert Berentzen in Haselünne hochwertige Spirituosen. Natürlichkeit, Qualität und Tradition wird dabei groß geschrieben. Weitere Informationen über die Geschichte von Berentzen kannst Du auf der Seite „Marke“ nachlesen.
Frage 5: Wie schmecken die Berentzen Produkte am besten?
Berentzen genießt man am besten gut gekühlt oder auf Eis.
Frage 6: Was ist der Unterschied zwischen Korn und Likör?
Als Korn bezeichnet man eine Getreidespirituose, die aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Buchweizen gewonnen wird. Bei Berentzen wird der Korn ausschließlich aus Weizen hergestellt. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 32% vol (bei einem Doppelkorn 38% vol), eine Zuckerung oder der Einsatz von Zusatzstoffen ist nicht zugelassen. Die Bezeichnung "Korn" ist als Herkunftsbezeichnung für Produkte aus Deutschland, Österreich und Belgien (deutschsprachiger Raum) geschützt.
Likör bezeichnet eine Spirituose, die mehr als 15% vol Alkohol enthält. Als alkoholische Basis muss Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs oder ein Destillat landwirtschaftlichen Ursprungs verwendet werden. Es gibt verschiedene Likörsorten wie Fruchtsaftlikör, Kräuterlikör, Bitterliköre, Eierlikör etc., die jeweils charakteristische Merkmale aufweisen.
Frage 7: Kann ich Berentzen Produkte auch zum Mixen, Kochen, Backen oder für Desserts einsetzen?
Die Produkte von Berentzen sind hervorragend geeignet, um damit fruchtige Longdrinks zu mixen oder leckere Speisen zuzubereiten. Rezeptideen findest Du im Bereich „Rezepte“.
Frage 8: Wie lange sind Berentzen Produkte haltbar?
Spirituosen haben an sich kein Haltbarkeitsdatum, da sie grundsätzlich nicht verderben können.
Für einen optimalen Geschmack sollten die Berentzen Produkte jedoch am besten kühl und dunkel gelagert werden. So bleibt der einzigartige Geschmack erhalten.
Im ungeöffneten Zustand kann man Berentzen Produkte allerdings durchaus aufgrund der Frischeabfüllung bis zu zwei Jahre aufbewahren.
Nach dem Öffnen sollte man die Berentzen Fruchtigen jedoch innerhalb von 14 Tagen verzehren, da sich ihr Geschmack sonst durch natürliche Gärprozesse verändert.
Frage 9: Wann ist der Berentzen Apfel entstanden?
1976 ist BerentzenApfel auf den Markt gekommen und hat sich zu einer der erfolgreichsten Spirituosenneueinführungen der letzten 60 Jahre entwickelt. Mehr als 300 Millionen Flaschen sind bisher geleert worden.
Frage 10: Was macht den Herstellungsprozess von Berentzen so einzigartig?
Unsere Destillateure haben 2005 eine neuartige, besonders schonende Herstell- und Abfüllmethode entwickelt, mit deren Hilfe die Berentzen Fruchtigen unter Sauerstoff-Reduktion abgefüllt werden. Dieses neue Verfahren erhält die Frische der Komposition aus feinem Weizenkorn und dem natürlichen Fruchtsaft ausgewählter Früchte selbst bei langfristiger Lagerung.
Die anhaltende aromatische Prägnanz der Fruchtkomponente wurde in umfangreichen Tests durch geschulte Geschmacksexperten des Münchener asap-Instituts geprüft und ausführlich dokumentiert. Ihr Fazit: „Das neue Produktionsverfahren sorgt für ein Mehr an Frische und eine verbesserte sensorische Stabilität.“ Premium-Qualität mit Brief und Siegel.
Frage 11: Was darf alles in einem Korn enthalten sein?
Die Herstellung von Korn unterliegt seit 1909 einem gesetzlichen Reinheitsgebot, in dem festgelegt ist, dass Korn lediglich aus Weizen, Buchweizen, Hafer, Gerste oder Roggen bestehen darf. Die Rohstoffe müssen sämtliche Bestandteile des Getreidekorns enthalten.
Ein Korn muss mindestens 32 % Vol. Alkoholgehalt haben. Die Bezeichnung Kornbrand kann ab einem Mindestalkoholgehalt von 37,5 % Vol. verwendet werden. Hier hat sich am Markt die Bezeichnung Doppelkorn mit 38 % Vol. durchgesetzt.
Frage 12: Wie wird Korn eigentlich hergestellt?
Zur Herstellung von Korn gelangt Getreide in eine Mühle, wo es zu Brei vermahlen wird. Gleichzeitig werden vorgewärmtes Wasser und Verflüssigungsenzyme zugegeben. Dieses Produkt wird Maische genannt. Mittels einer Pumpe gelangt die gewonnene Maische in einen Behälter, in der die Maische vorgewärmt wird. Mit Frischdampf wird die Temperatur auf 70 Grad Celsius aufgeheizt und anschließend mit Wasser auf 25 Grad Celsius abgekühlt. Die abgekühlte und dünnflüssig gemachte Maische wird mit einem Verzuckerungsenzym versetzt, wodurch die unvergärbare Stärke in vergärbaren Zucker umgewandelt wird. Anschließend wird Hefe zugesetzt und die Maische in den Gärtank gefüllt. Unter langsamer Erwärmung auf 30 Grad Celsius wandelt die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Aus der so gewonnenen reifen Maische wird in einem Rohbrandgerät Alkohol mit ca. 85 % vol. gewonnen.
In der sog. Rektifikation wird der Kornrohsprit von störenden Stoffen befreit. Durch die Abscheidung von Vor- und Nachlauf wird das Kornfeindestillat mit ca. 96 % vol. gewonnen. Von der Rektifikation hängt es weitgehend ab, ob ein Korn eher neutral oder kräftig kornaromatisch schmeckt. Die Fertigstellung zu Korn wird durch Herabsetzen des Kornfeindestillats mit Wasser erreicht.
Frage 13: Was bedeutet Rektifikation?
Ganz einfach gesagt ist die Rektifikation ein thermisches Trennungsverfahren zur Aufkonzentrierung und Reinigung von Alkohol. Die Rektifikation stellt im Prinzip eine Hintereinanderschaltung mehrerer Destillationsschritte dar, bei denen der Trinkalkohol (Ethanol) aufgrund unterschiedlicher Siedepunkte vom Wasser und anderen alkoholischen Nebenbestandteilen getrennt wird.
Frage 14: Aus welchen Zutaten werden die Berentzen Produkte denn zusammengestellt?
Unsere Rezepte hüten wir besonders gut, daher können wir die Rezeptur im Detail natürlich nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Beste Qualität der Rohwaren ist unser Erfolgsrezept.